Pflanze des Monats April

Der Bärlauch, lateinisch Allium ursinum, ist eines unserer bekanntesten heimischen Wildkräuter.

Botanisch gehört er zur Gattung der Lauchgewächse und wird im Volksmund auch liebevoll Hexenzwiebel oder Waldknoblauch genannt. 

Beheimatet ist er in ganz Europa. Zeitig im Jahr sprießt er überall dort, wo sich feuchte Laub-und Auenwälder finden. Hier zeigt er sich als wahrhaft mächtiger Frühlingsbote. 

So produziert er Stoffe, die Konkurrenten daran hindern, dort zu wachsen, wo er  sich selber ausbreiten möchte. Er zeigt wahrlich „Bärenkräfte“.  Im noch unbelaubten Frühlingswald bildet er riesige grüne Teppiche und erfüllt die Luft mit seinem herrlich würzigen, unverwechselbaren Aroma.                                                                                                                

Der Name „Bärlauch“ soll daher kommen, dass die Bären nach ihrer langen Winterruhe als erste Nahrung dessen frisches Grün suchten, um ihren  träge gewordenen Stoffwechsel wieder anzukurbeln. Die vitalisierende Wirkung  - genau das Richtige für die haarigen Kraftpakete. 

Bärlauch  ist reich an Vitamin C, entzündungshemmenden und immunstärkenden Flavonoiden und  keimtötenden Schwefelverbindungen. 
Schon Hildegard von Bingen hat ihn aufgrund seiner antibakteriellen Wirkung bei Magen-Darm-Störungen empfohlen.

Positive Auswirkungen auf zu hohen Blutdruck oder auch auf erhöhte Cholesterinwerte machen die Pflanze so wertvoll. Galle und Leber werden angeregt. Dies wirkt sich positiv auf die Verdauung aus.

Aber Bärlauch kann noch mehr. So hat er pilztötende Eigenschaften, regt die Nierentätigkeit an und kann bei Erkältungen und Bronchitis schleimlösend wirken. Bei kleineren, blutendenden Wunden zeigen  frische Bärlauchblätter eine blutstillende Wirkung.
In der Barlach Apotheke verwenden  wir Allium ursinum hauptsächlich als spagyrische Zubereitung.  In individuellen Mischungen empfehlen wir  ihn vor allem bei chronischen Darmerkrankungen sowie bei allergisch bedingten Darmproblemen und Arteriosklerose.

Als pflanzliches Arzneimittel gibt es die Urtinktur der Firma Ceres. Diese findet ihren Einsatz zur Vorbeugung von Arteriosklerose, als Begleittherapie von Bluthochdruck und zur Anregung der Nierentätigkeit (Ausleitung von Schwermetallen).                            

Homöopathisch hat Allium ursinum eher eine geringe Bedeutung und wird hauptsächlich in tiefen Potenzen verwendet – auch hier spielt also eher seine stoffliche Wirkung eine Rolle.

In der Frühlingsküche ist der Bärlauch sehr geschätzt. Durch seinen würzigen Geschmack ist er ein absoluter Allrounder. Alle Pflanzenteile sind zum Verzehr geeignet.  Besonders beliebt sind natürlich die Blätter. Sie können zum Beispiel kleingeschnitten als Salatbeigabe verwendet werden, oder  man verarbeitet sie zu aromatischem Pesto oder Brotaufstrichen. Blüten eignen sich als Dekoration von Salaten oder Kräuteraufstrichen, die Knospen eingelegt in Apfel- oder Balsamicoessig sind ein wunderbarer Kaperrnersatz. Die Samen hingegen lassen sich trocknen und  dann wie Pfeffer verwenden.

Bärlauch verliert zwar durch Hitze viel von seinem charakteristischen Aroma und sollte deshalb erst gegen Ende der Garzeit zugefügt werden, einfrieren lässt er sich aber gut. So lässt sich das gesunde Kraut das ganze Jahr über genießen.

Jedes Jahr lockt der Bärlauch viele Sammelfreudige aus dem Haus.

Doch Vorsicht! Es besteht Verwechslungsgefahr! Die Blätter von Maiglöckchen und Herbszeitlose sehen ähnlich aus. Diese sind aber im Gegensatz zum Bärlauch giftig und sollten keinesfalls verzehrt werden.  

Nur wenn man sich wirklich sicher ist, dass es sich um das beliebte Kraut handelt, sollte man es in der Küche verwenden und genießen. 

 

 

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